Umzug
Es ist wieder so weit.
Die Zeit ist gekommen meine Raum-Koordinaten zu ändern: von A nach nicht mehr A – in dem Fall “B” .
Da kommt viel Arbeit auf mich zu. Unglaublich, was man alles über die Jahre an Gegenständen ansammeln kann. Viele Dinge, die man nicht wirklich braucht, die aber viel zu schade sind sie wegzuwerfen (”….das könnte man ja vielleicht einmal für irgendetwas brauchen – das schmeiß ich lieber nicht weg, sondern heb’s mir auf – ich werd mir dann, wenn ich’s mal brauch, schon dankbar sein, dass ich’s nicht weggeworfen hab…)
Jaja…meine Vorfahren waren ja auch schon Sammler – kommt ja nicht von irgendwo her.
Vor allem der bürokratische Aufwand ist nicht zu verachten: Man muss diverse Dinge ab-/um-/anmelden, jeder Menge Personen, Firmen,… wegen Adressenänderung bescheid geben…
Da kommt schon einiges zusammen. Der Mietvertrag ist da auch ein Thema für sich; bis man da einmal auf eine Lösung kommt, mit der beide Seiten zufrieden sind – das kann schon mal ein bisschen dauern.
Speziell bei deisem Beamten-Deutsch, stellen sich bei mir alle Haare auf. Alles muss genau bezeichnet und ausformuliert werden, damit man da ja keine Schlupflöcher drinnen hat. Ja, ich versteh schon, dass das genau sein muss, aber schön ist das nicht.
Ich halte mir jedenfalls selbst die Daumen, damit alles funktioniert und hin haut, wie man sich das so vorstellt…
Was zum….
Was mach ich hier ?
Wo bin ich hier ?
und vor allem: Was genau mach ausgerechnet ich, genau hier ?
Gute Frage …
Erste Antwort: keine Ahnung !
Zweite Antwort: mhhh…..keine Ahnung.
Dritte Antwort: Da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken …
Vierte Antwort: 42 !!! …..mhhh….. passt nicht. Schade auch…..
Haareschneiden
Es ist wiedermal so weit: ich denke es wir Zeit meinen mühsam gewachsenen Haaren zu zeigen, wer hier eigentlich der Boss ist.
Click, clack, Haarschnitt !
Weg mit der Matte. Vorallem wenn’s Sommer wird ist das ein richtiges Upgrade…..
Vogel-Kacke
Glück. Anders kann man es einfach nicht bezeichnen. Riesiges, abnormales, einfach sehr geiles Glück. Nicht nur Zufall oder Schicksal, oder gar von Gott so bestimmt. Es war einfach nur Glück – und davon eine riesige Menge.
Genauso, wie wenn man morgens oder abends aus dem Haus gehen will und man sich denkt “Ach, ich lass mir noch 3 Minuten Zeit…” und dann draufkommt, dass man wegen diesen 3 Minuten nicht im Regen auf die Straßenbahn warten muss, oder man zufällig einen guten Freund trifft, den man nicht getroffen hätte, wäre man die 3 Minuten früher aus dem Haus gegangen. Es passt einfach.
Ja, und so war das auch mit dem Vogel, der dachte, er müsse sein Geschäft auf meinen Kopf verrichten. Nur hat der nicht damit gerechnet, dass ich mich genau in dem von ihm sorgfältig berechneten Moment des Aufpralls seiner Verlassenschaft um ein sich auf dem Boden befindliches Feuerzeug bückte. Somit rauschte dieses weiße etwas an meinem Kopf um haaresbreite vorbei und ich spührte nur einen kleinen dumpfen Aufprall auf dem Tisch. Ich dachte mir “mhh….komisch…” und hab erst dann bemerkt, dass sich da ein weißer Fleck auf dem Tisch, neben meinem Arm, befindet, der da vorher aber ganz sicher noch nicht gewesen war. Meinen Kaffee, den ich in diesem Moment vor mir stehen hatte, hat der Übeltäter zum Glück auch verfehlt.
Zja, an diesem Tag konnte ich wirklich gut schlafen….
Der Trouble mit dem Schlaf…

Heute – oder besser gesagt gestern ?! – war’s wiedermal so weit: die Arbeit der Videoschneiderei hat mich und einen sehr guten Freund auf die lange Reise durch die Nacht geschickt. Beschwerlich, lang, kalt.
Keine Pausen in Sicht - kein Schlaf, keine Erholung.
Work, work, work. Das einzige Treibende war die Aussicht auf das Ende – immer näher kommend aber dennoch so weit, weit, weg von hier…..
Zja, alles - bis auf die Wurst - hat einmal ein Ende und ist dann aus. Zum Glück. Man stelle sich vor, nichts würde jemals zu Ende gehen! Wäre ja grauenvoll….