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Glück. Anders kann man es einfach nicht bezeichnen. Riesiges, abnormales, einfach sehr geiles Glück. Nicht nur Zufall oder Schicksal, oder gar von Gott so bestimmt. Es war einfach nur Glück – und davon eine riesige Menge.
Genauso, wie wenn man morgens oder abends aus dem Haus gehen will und man sich denkt “Ach, ich lass mir noch 3 Minuten Zeit…” und dann draufkommt, dass man wegen diesen 3 Minuten nicht im Regen auf die Straßenbahn warten muss, oder man zufällig einen guten Freund trifft, den man nicht getroffen hätte, wäre man die 3 Minuten früher aus dem Haus gegangen. Es passt einfach.
Ja, und so war das auch mit dem Vogel, der dachte, er müsse sein Geschäft auf meinen Kopf verrichten. Nur hat der nicht damit gerechnet, dass ich mich genau in dem von ihm sorgfältig berechneten Moment des Aufpralls seiner Verlassenschaft um ein sich auf dem Boden befindliches Feuerzeug bückte. Somit rauschte dieses weiße etwas an meinem Kopf um haaresbreite vorbei und ich spührte nur einen kleinen dumpfen Aufprall auf dem Tisch. Ich dachte mir “mhh….komisch…” und hab erst dann bemerkt, dass sich da ein weißer Fleck auf dem Tisch, neben meinem Arm, befindet, der da vorher aber ganz sicher noch nicht gewesen war. Meinen Kaffee, den ich in diesem Moment vor mir stehen hatte, hat der Übeltäter zum Glück auch verfehlt.
Zja, an diesem Tag konnte ich wirklich gut schlafen….

